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Die Erben Der Alten Zeit

Die Erben der alten Zeit – Das Amulett von Marita Sydow Hamann

Das Mädchen aus dem Nebel

Ein verstörendes Erlebnis veranlasst das Findelkind Charlotta Johansson, genannt Charlie, nach ihren wahren Eltern zu suchen. Charlie stiehlt die über sie angelegte Akte und verlässt bei Nacht und Nebel das Kinderheim, in dem sie lebt. Mit dabei: Ein steinernes Amulett, das der Akte beilag. In Charlies Händen bewirkt es seltsame Dinge: Auf ihrer Flucht wird sie von dichtem Nebel umhüllt und findet sich plötzlich auf einem anderen Planeten namens Godheim wieder. In dieser mittelalterlich geprägten Welt herrscht der grausame Magier Oden, der nun auch nach Charlies Leben trachtet. Außerdem gibt es noch Sora, eine junge Frau, die nach einem mystischen, fast 15.000 Jahre langen Schlaf, auf dem fortschrittlichen Planeten Euripides erwacht. Hier regieren Wissenschaft und Technik. Welche Verbindung besteht zwischen den beiden Welten? Welche zwischen den beiden Frauen? (Klappentext)

Zunächst einmal muss ich gestehen, dass ich kein großer Fan von Fantasyromanen bin. Aber der Klappentext hat mich so neugierig gemacht und so habe ich mich auf das Abenteuer eingelassen.

Der Einstieg war für mich nicht ganz einfach. Nach einem kurzen Prolog und einem interessanten ersten Kapitel lande ich mit Charlie in Vanaheim, einem Ort auf dem Planeten Godheim. Mir fällt es genau wie Charlie zunächst schwer, mich in dieser neuen Welt zu Recht zu finden. Skurrile Pflanzen und Tiere mit absonderlichen Namen und dazu ein Schreibstil, der dies alles episch beschreibt … viele Wiederholungen, Charlies Gedanken in kursiver Schrift, all das hat erstmal nicht dazu beigetragen, dass ich mich mit diesem Buch wohl gefühlt habe.

Aber ich habe durchgehalten und dafür wurde ich ausgiebig belohnt. Nach ungefähr einem Drittel wurde die Geschichte richtig gut, ich konnte mich kaum noch los reißen. Mir sind viele lustige Gesellen und mystische Gestalten über den Weg gelaufen, die Fichtelwichtel fand ich so niedlich und auch die Schwarzelfen haben es mir angetan. Die magischen Fähigkeiten von Charlie fand ich spannend und sehr hat mir die Freundschaft zwischen Charlie und dem Geschwisterpaar Tora und Kunar gefallen. Das Trio erlebt allerlei spannende Abenteuer und spätestens da war ich absolut gefesselt von dieser fantastischen Geschichte.

Der Ausflug nach Euripides, der neuen Welt in der Zukunft, in der Sora  gelandet ist, war mir zwar etwas zu kurz und hat mich sehr neugierig gemacht. Gerne hätte ich noch etwas mehr über diese futuristische Welt gelesen, aber es wird ja noch zwei weitere Teile geben.

Am Ende fiel es mir so schwer, mich von Charlie und ihren Gefährten zu trennen.

Marita Sydow Hamann hat ihrer Fantasie freien Lauf gelassen und eine bunt schillernde Welt geschaffen, die mich total bezaubert hat.

Vielen Dank an Grassroots Edition und Buchcontact für mein Rezensionsexemplar!

Leseprobe

Meine Rezension bei Amazon und weitere Infos zum Buch findet ihr hier.

 

 

 

 

1 Kommentar

  1. IsabelIsabel06-30-2013

    Hallo Nina,
    mir ging es ganz genauso. Es hat ein wenig gedauert, bis ich mit dem Buch warm geworden bin, aber dann konnte ich es nicht mehr aus der Hand legen.
    LG Isabel

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