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Mission Munroe – Die Touristin von Taylor Stevens

Vanessa Munroe hat ganz besondere Fähigkeiten und wird für viel Geld engagiert um Informationen zu beschaffen. Sie spricht 22 Sprachen, kann die Psyche ihres Gegenübers durchleuchten und ist eine Kampfmaschine, die auch vor dem Töten nicht zurückschreckt. Ihr aktueller Auftrag führt sie auf den schwarzen Kontinent, wo sie die vor Jahren verschwundene Tochter eines Ölmagnaten aufspüren soll.

 

 

Der Klappentext versprach mir einen spannenden Thriller, aber ich wurde leider enttäuscht. Schon das erste Kapitel hinterließ nur Fragezeichen in meinem Kopf und es blieb mir bis zum Schluss unerschlossen. Somit fehlte schon eine schlüssige Einleitung. So ging es dann auch weiter, es wurden ein paar Themen angerissen und einige dieser Stränge verliefen einfach so ins Leere. Auch hatte ich den Eindruck, dass Taylor Stevens nicht genügend recherchiert hat, teilweise nicht wusste, worüber sie schreibt und deshalb nicht besonders ins Detail gegangen ist. Das technische Equipment, bei so einer Mission ja nicht gerade unwichtig, wurde nur am Rande erwähnt.

Dafür kennt sich Stevens sehr gut in Afrika aus, denn die Eigenheiten der afrikanischen Kultur hat sie sehr gut beschrieben. Der Schreibstil ist recht gut zu lesen, aber sie schafft keine Atmosphäre. Die Story plätschert streckenweise vor sich hin und der einzige rote Faden war meine Langeweile. Die Spannungsbögen, die vereinzelt auftraten, konnte sie nicht halten.

Nicht nur die Handlung, auch die Personen blieben ziemlich blass. Denn leider hat Stevens sich nur ihrer Hauptfigur Vanessa gewidmet und diese total überladen mit Fähigkeiten, die sie dann aber nicht ausgearbeitet hat. Alle anderen Personen blieben neben ihr farblos, was ich sehr schade fand.

Um die Vergangenheit von Munroe wurde ein riesengroßes Geheimnis gemacht, das bis zum Ende nicht völlig gelüftet wurde. Ich habe die ganze Zeit gewartet, dass es endlich dauerhaft spannend wird, dass endlich irgendetwas Spektakuläres passiert. Ich habe umsonst gewartet, wenn überhaupt etwas passierte, dann war es ziemlich unglaubwürdig und bei einer Szene sogar überaus lächerlich.

Ich kann dieses Buch leider nicht empfehlen, mir fehlte der Spannungsbogen und vor allem eine Linie … schade!

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