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Zu zweit tut das Herz nur halb so weh von Julie Kibler

 

Inhalt

Die 90-jährige Isabelle bittet ihre Friseurin Dorrie, sie auf eine Beerdigung zu begleiten. Dorrie erfüllt ihrer Lieblingskundin den Wunsch und begibt sich mit ihr auf eine Reise in die Vergangenheit. Isabelle, eine Tochter aus gutem Hause verliebt sich in den Sohn einer farbigen Hausangestellten. Eine unmögliche Verbindung im rassistisch geprägten Amerika in den 30er Jahren.

 

 

 Meine Meinung

Das Buch hat mich mit seiner schönen Sprache und traurigen Geschichte verzaubert. Es erzählt von der ungewöhnlichen Freundschaft von zwei so unterschiedlichen Frauen, die sich über alles hinweg setzen. Alter, Hautfarbe und soziale Stellung spielen in dieser Freundschaft überhaupt keine Rolle. Beide sind ein bisschen störrisch, aber gehen so liebevoll miteinander um. Das war richtig schön. Auf ihrer gemeinsamen Reise in den Süden erzählt Isabelle in Rückblenden ihre herzzerreißende Geschichte von ihrer unerfüllten Liebe. Das machte mich sehr traurig und auch sehr wütend über die Ungerechtigkeiten, die Isabelle aushalten musste. Aber andererseits hat sie auch sehr viel Mut bewiesen und das habe ich bewundert. Nicht nur Dorrie zieht viel Positives für ihr eigenes Leben aus Isabelles Geschichte. Sie gibt ihr Kraft für ihre eigene Beziehung und Mut, die zarte Knospe zu pflegen und nicht schon wieder im Keim zu ersticken, wie sie es eigentlich vor hatte.

 

Auf eine wunderbare Weise wird die Vergangenheit mit der Gegenwart verbunden und Julie Kibler schreibt so einnehmend, dass man mit den beiden Ladies im Auto sitzt und einfach nur zuhört.

 

Ein wunderbares Buch über eine ungewöhnliche Freundschaft, die das Herz berührt.

 

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